Wege in den Beruf e.V.
   
Verein zur Förderung der beruflichen und sozialen Integration Jugendlicher
 
AZWV Zertifikat
 
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EIBE - Förderkonzept Schuljahr 2011/2012
Schule: Willy-Brandt-Schule Kassel
mit dem Bildungsträger: Wege in den Beruf e.V. Kassel
Inhalt / Auszug vom Förderkonzept 2011/2012

 

 

Aspekte

 

 

1

 

 

Gewinnung der Teilnehmer(innen)

z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen

Übergangsmanagement etc.

 

 

2

 

 

Arbeitsstrukturen im Kollegium

 

 

3

 

Erwartungen zur soziokulturellen Zusammensetzung der Teilnehmer(innen)

 

 

4

 

Kompetenzfeststellungsverfahren, Einstufungstests, Erkennen des Förderbedarfs, individuelle Förderplanarbeit und Beratung

 

 

5

 

Förderung der Selbstreflexion, Eigeninitiative und Bereitschaft zu lebenslangem Lernen sowie Festigung des Selbstbildes und der Persönlichkeit der Teilnehmer(innen)

 

 

6

 

 

Vereinbarung von Lernzielen der Teilnehmer(innen)

 

 

7

 

Interventionen

z.B. bei Unterrichtsstörungen, Verspätungen, Fehlzeiten, mangelnder Leistungsbereitschaft etc.

 

 

8

 

Elternarbeit

 

 

9

 

Berücksichtigung der individuellen Förderpläne der Teilnehmer(innen) im Unterricht

 

 

10

 

Schwerpunkte und Ziele der sozialpädagogischen Betreuung

 

 

11

 

Förderunterricht

z.B. zur Verringerung allgemeiner Lern- und Leistungsdefizite, zum Ausbau der Sprachqualifikation etc.

 

 

12

 

 

Vermittlung von Schlüsselqualifikationen

 

 

13

 

 

Schulcurriculum, Qualifizierungsbausteine

 

 

14

 

 

Schülermentoring und innerschulische Zusammenarbeit mit Klassen im dualen Ausbildungssystem

 

 

15

 

 

Außerschulische Lernorte

 

16

 

 

Handlungsorientierung

 

17

 

 

Berufsorientierung

 

18

 

 

Verhinderung der Diskriminierung, welche

die soziale und berufliche Integration beeinträchtigt

 

 

19

 

 

Berücksichtigung von Gender-Mainstreaming

 

20

 

 

Förderung der Transnationalität und Vermittlung von Nachhaltigkeit

z.B. Aufbau/Pflege einer Schulpartnerschaft innerhalb der EU, Umweltschutz

 

 

21

 

 

Laufbahnberatung

 

22

 

 

Praktikumsmodell, Betriebserkundungen

und Verbindung dessen zum Unterricht

 

 

23

 

 

Vorbereitung der Abschlussprüfungen

 

24

 

 

Hilfestellung bei der Suche nach Ausbildungsverhältnissen oder weiterführenden Bildungsangeboten,

Netzwerkarbeit

 

 

25

 

 

sonstiges

4. Kompetenzfeststellungsverfahren, Einstufungstests, Erkennen des Förderbedarfs, individuelle Förderplanarbeit und Beratung
  • Durchführung zur Feststellung verschiedener  Kompetenzen anhand von Arbeitsbögen zu Interessen, Fähigkeiten, Neigungen, Stärken, Vorstellungen, Zielen
  • persönliche Gespräche, Fertigkeiten und Kompetenzen im fachpraktischen und theoretischen Unterricht und in Praktika
  • Die Förderplanarbeit ist fester Bestandteil des Arbeitsprozesses von Lehrkräften und SozialpädagogInnen
  • Austausch und Zusammenarbeit in den Doppelsteckungen mit den Klassenlehrer/innen
  • Die Soz.-Päds. dokumentieren ihre Arbeit mit den Schüler/innen (Gespräche etc.) in eigenen Klassenordnern
  • Außerdem werden nach Bedarf noch individuelle zusätzliche Fördergespräche geführt.

10. Schwerpunkte und Ziele der sozialpädagogischen Betreuung

  • Die inhaltliche Ausrichtung der Sozialpädagogischen Betreuung leitet sich aus dem EIBE -Kürzel „Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt“ ab.
  • Qualitätssicherung – nachprüfbare Ebene
  • Im Rahmen der Qualitätssicherung unserer Arbeit legen wir Wert auf die Einführung einer nachprüfbaren Ebene.
  • Die Arbeit wird für jede/n Schüler/in nachvollziehbar dokumentiert.
  • Die sozialpädagogische Betreuung führen wir einerseits nach einem allgemeinverbindlichen Jahresplan durch, andererseits ist sie geprägt von der individuellen Förderung der Schüler/innen. So verfolgen wir einerseits das Ziel der Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt mit den Instrumenten der Berufsorientierung, wie auch in einer Zeitleiste dargestellt, z. B.
    • Stärken/ Schwächenanalyse
    • Berufsinteressenanalyse
    • Potentialanalyse
    • Kompetenzfeststellungsverfahren (z.B. hamet2)
    • Formulierung persönlicher (Teil-)Ziele
    • Umgang mit Behörden
    • Bewerbungstraining
    • Berufskunde
    • Einstellungstests
    • Mitbetreuung Praktikum
  • Die Herstellung intensiver Kontakte zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit und die Begleitung zu Gesprächen sind wichtiger Bestandteil des Jahresplanes.
  • Weitere Schwerpunkte sind die Herstellung der Klassengemeinschaft und die Bildung von arbeitsfähigen Gruppen unter Berücksichtigung gruppendynamischer Aspekte und der Selbststärkung. Durchgeführte Aktionen und Projekte  sind hier z. B.
    • gruppendynamische Übungen
    • erlebnispädagogische Aktionen
    • Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, zur  Reflexionsfähigkeit, Selbst- und Fremdverantwortung, Sinneserfahrung
    • Regeln, Rechte, Pflichten
  • Außerdem behandeln wir in Diskussionen und kleinen Projekten die Lebensführung betreffende und der persönlichen Entwicklung und Horizonterweiterung dienende Themenschwerpunkte, wie
    • Gesundheit/Ernährung/Lebensführung
    • Rollenbilder und Geschlechtszuschreibungen
    • Kulturelle Identität, Rassismus und Toleranz
    • Gesellschaft und Kultur
    • Gewalt und Mobbing, Zivilcourage
    • Drogen und Sucht
    • Sexualität und Familienplanung
    • Medienkompetenz
    • Umgang mit Geld, Verschuldung
    • Kreativität, Rhythmik
  • Da sich aber gerade die sozialpädagogische Betreuung nicht vereinheitlichen lässt, steht die individuelle Betreuung im Vordergrund. Auf der Basis der individuellen Förderplanung des EIBE-Teams leistet die sozialpädagogische Betreuung einen besonderen Beitrag bei der Unterstützung der Schüler/innen und Schüler.
  • Die SozialpädagoInnen erfüllen nicht primär einen bestimmten Lehrplan, sondern schaffen auf professioneller Basis durch Empathie und Engagement einen emotionalen, vertrauensvollen Zugang zu den Schüler/innen.
  • Sie schaffen eine positve Atmosphäre in den Klassenräumen und im SozialpädagoInnenraum (z.B. Ausstattung, Wände, Oster-/Weihnachtsdeko etc.). Sie stehen für die erlebnis-pädagogischen Aktivitäten und für die Unterstützung der Schüler/innen im Rahmen des Stütz- und Förderunterrichts.
  • Sie pflegen Kontakte zu Eltern, Betreuer/innen, Berater/innen und sind in Krisensituationen Ansprechpartner/innen, z.B. bei
    • Konflikten mit Mitschüler/innen, Lehrer/innen, im Klassenverband
    • Krisen bei der Berufsorientierung
    • Krisen der individuellen Lebenslage
    • Krisen im familiären Hintergrun
  • Einheiten zu sozialem Lernen und respektvollem, tolerantem gegenseitigen Umgang (Fremdachtung-Selbstachtung) sowie zur Bedeutung gewaltfreier Kommunikation
  • Projekt zu Selbstpräsentation, Rhetorik, Vorstellungsgespräche,
  • Erstellen von Bewerbungsunterlagen,
  • Mitarbeit im Eibe-Café ( Außenstelle der WBS)
  • Formulierung persönlicher Ziele
  • gemeinsame Abschlussfeier mit SchülerInnen, Familienangehörigen, Schullleitung,
  • Lehrkräften und SozialpädagogInnen mit Zeugnisübergabe, aufgeteilt nach EIBE 1 und EIBE 2

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